Co - Working



Meine persönlichen Erfahrungen nach 5 Monaten im Co-Working Space


Der Trend der CoWorking-Spaces ist seit Jahren ungebrochen und in den Metropolen (und zunehmend auch in mittelgroßen Städten) schießen die Co-Working-Spaces wie Pilze aus dem Boden. Waren es im letzten Jahr weltweit noch etwas über 14.500 CoWorking Locations, so rechnet man bis 2020 mit einem Wachstum auf über 26.000 Flächen - mischen nun doch auch immer mehr internationale Player mit (weWork aus NewYork, Mindspace aus Israel, Design Offices aus Deutschland), die teilweise bis zu hundert Locations bewirtschaften.

Nach 18 Jahren in großen und mittelständischen Unternehmensberatungen, die immer in den eigenen Offices gearbeitet haben, bin ich vor 5 Monaten zum Start von 55BirchStreet bewusst in die CoWorking Location Design Offices Hamburg gezogen. Für mich ging es darum in einer kreativen, flexiblen Umgebung zu arbeiten, die mir Wachstum ermöglicht und den StartUp Geist sowohl ins eigene Unternehmen, als auch zu unseren Kunden trägt. Die Vorteile von Kostentransparenz waren zwar auch nicht ganz unwichtig, aber nicht entscheidend. Grundlegender war es, dass wir uns ganz auf unsere Arbeit fokussieren können, da uns das großartige Design Offices-Team den Rücken freihält. Alle operativen Aufgaben zum Management des Offices werden hier von den Profis übernommen.


Als Berater erbringen wir einen Großteil unserer Arbeit bei den Mandanten vor Ort - das heißt, dass in mindestens 60% der Zeit die Büroflächen leer stehen. Wir brauchen jedoch auch die Flexibilität, schnell räumliche Kapazitäten abzurufen - z.B. für Veranstaltungen, Workshops oder kundenseitige Ausweichflächen. Hierfür müssten wir in einem klassischen Büro neben den entsprechenden Quadratmetern auch die technische Ausstattung und Catering-Facilities bevorraten.


Im CoWorking jedoch müssen wir nur die entsprechende Terminfindung mit dem Design Offices Team abstimmen - und schon kümmert sich das professionelles Team um das erforderliche SetUp. Unser Fokus kann somit ganz und gar auf die inhaltliche Arbeit gerichtet werden - für die uns unsere Kunden schließlich bezahlen.


Über die vielen Kontakte, die man „zwangsläufig“ in einem CoWorking Space macht - sei es durch organisierte Veranstaltungen oder flüchtige Kontakte an dem Hot-Spot Kaffeemaschine - wird man in eine offene und kreative Atmosphäre gezogen, kann leicht die eigene Arbeit mit Angeboten von Nachbarschaftsunternehmen verknüpfen und lernt jeden Tag etwas Neues hinzu.


Eine oft gestellte Frage lautet: “Als Beratungsunternehmen in einem CoWorking Space? Geht das überhaupt” Da sage ich nur: “Aber sowas von!”


Es geht vielmehr darum, ob die Co-Working Spaces für uns nicht sogar die natürlichste Umgebung sind.


Vorteile für Beratungsunternehmen in einem CoWo:


# Vielzahl von Kontaktpunkten zu potentiellen Kunden

# Skalierung der Fläche

# Flächen der wirklichen Verfügbarkeitsanforderung anpassen

# Grundsätzliche Themen sind geregelt (Reinigung, Strom, Kaffee, Post…)

# Zentrale Lage in den Städten

# Nutzung der Locations in verschiedenen Städten


Auf was man achten sollte:


# CoWo darf nicht zu überlaufen sein, damit auch noch vertrauliche Gespräche geführt

werden können. Nicht jeder Kunde ist über den vermeintlichen freizügigen Umgang mit seinen Daten erfreut (gilt aber genauso für den Flughafen, Hotels oder auch die Bahn)


# CoWo muss individuell zu dem Unternehmen passen - d.h. das Auftreten des Beraters muss auch zur Location passen.


In der Zwischenzeit ist aus meiner One-Man-Show ein Team von 7 Mitarbeitern geworden. Je nach Arbeitsschwerpunkt verteilen sich die Mitarbeiter in Meetingräumen, dem abschließbaren Büro, in Telefonboots oder auf den Open Spaces. Jeder kann sich sein eigenes, optimales Arbeitsumfeld schaffen, und ist durch die modernen Kommunikations-Mittel zügig/schnell erreichbar. Der Schritt von Privatsphäre und notwendiger Ruhe für konzentriertes Arbeiten hin zu großflächigen und offenen Räumen für das gesamte Team ist nur ein kleiner.


Nicht der Platz bestimmt wo wir arbeiten - sondern die Arbeit bestimmt den Platz!


Für unser Team ist der CoWorking Space in den Design Offices Hamburg ein optimaler Arbeitsplatz und die Dachterrasse mit Blick auf die Stadt ist auch ziemlich nett ;)...


CoWorking - die Zukunft der Arbeit hat schon begonnen.


Anmerkung: Der Autor und das Unternehmen 55BirchStreet GmbH erfreuen sich an einem Arbeitsplatz bei Design Offices Domplatz Hamburg


Ein paar spannende Links zu dem Thema: 


# Anzahl der Coworking Spaces weltweit von 2005 bis 2018 und Prognose bis 2020

# Dieses Start-up zählt zu den heißesten Techwetten des Jahres

# Design Offices Hamburg Domplatz



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